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2014-02-06

Ein Rotkehlchen saß im Baum vor meinem Fenster und hatte keine Ahnung, was es damit auslöste.

Rezept für ein außergewöhnliches Heulerlebnis

Menge: reicht für fünf Personen, ist aber nur für eine gedacht

Eins nehme eine eigentlich in Ordnung seiende Ausgangssituation, ein paar nicht mehr wirklich unterschwellige Unzufriedenheiten, einen Tränensee mit zu hohem Wasserspiegel, ein Hausboot-Gemüt, einen Februartag mit zu wenig Sonne – und ein Rotkehlchen.

Und dann hat eins in nullkommanix dieses Dasitzen und "ZEUG IST SO ANSTRENGEND WARUM NUR"-Denken, guckt aus dem Fenster, sieht das Rotkehlchen im Baum an irgendeinem Ast rumzupfen und – warum kann ich nicht auch ein Rotkehlchen sein? Wie viel leichter das wäre. Kein Leben, dass eins nach gewissen Vorstellungen ausgerichtet führen sollte, aber sich nicht dazu in der Lage fühlt. Keine Gefühle und Gedanken, die mir zu kompliziert sind und für die ich keine Lösung hab. Wahrscheinlich kein Problem von zu wenig körperlicher Nähe von Artgenossen und mit Sicherheit kein Problem, das zu beheben, auf bedürfnisorientierte Art und Weise. Ein Rotkehlchen würde sich niemals denken, dass es eine andere Person nicht nach einer Umarmung oder kuscheln fragen kann, weil eins einander noch nicht jahrelang kennt. Ein Rotkehlchen würde nicht vor der Frage "Wie lerne ich Leute kennen und wie zur Hölle interagiere ich mit ihnen??" stehen, weil, nein, einfach nein, ein Rotkehlchen denkt nicht drüber nach, was es tun könnte – es tut. Es zupft an dem Ast rum ohne seine eigenen Motive zu hinterfragen oder sich zu ärgern, dass es an einem Ast rumzupfen muss um im Leben weiterzukommen.

Nach diesem kurzen Zubereitungsprozess, der maximal 2 Minuten dauert, kann eins das außergewöhnliche Heulergebnis genießen. Es empfiehlt sich, noch eine Prise "Ich kann nicht laut und von Herzen weinen, wenn jemand im Zimmer nebenan ist, und durch's Kopfkissen kann ich nicht atmen WARUM MUSS DENN SELBST KLEINSCHEISZ SO SCHWER SEIN" hinzuzufügen.

Ich wär lieber ein Rotkehlchen.


(Danach dann: Zum Rauchen in der Küche sitzen, und plötzlich kommen Menschen, die ich teils halbwegs kenne, rein. Eins interagiert mit ihnen so vor sich hin und sie fragen "Bist du okay?" und ich sage "Ja" und noch irgendwas belangloses und sie fragen "Willst du nicht mitkommen?" und ich sage "Hm, es ist ganz schön kalt" und sage nicht, dass viel schlimmer als die Kälte der Umstand ist, dass ich von Traurigkeit ganz erschöpft bin heute, und ich würde so gerne mit noch nicht so vertrauten, aber toll scheinenden Menschen Zeug machen, aber ich bin so müde und es ist so anstrengend. Alles.)
(Sie kommen später nochmal wieder, hoffentlich bin ich dann nicht mehr so erschöpft. Weil, ich würde schon gerne.)

Ein Zitat von Regina Spektor, zum Abschluss:

»Somedays aren't yours at all,
They come and go
As if they're someone else's days
They come and leave you behind someone else's face
And it's harsher than yours
And colder than yours

They come in all quiet
Sweep up and then they leave
And you don't hear a single floor board creak
They're so much stronger
Than the friends you try to keep
By your side«

2013-11-17

bloggen – ja nein ja nein doch nee aber nein doch nein doch.

fast ein jahr lang nicht gebloggt. das war so eigentlich nicht geplant. aber ich denke daran zu bloggen, und dann denke ich an die coolen blogs, die ich lese, die's mit sprache drauf haben, und mit dem "das private ist politisch", und dann kommt mir mein mir selbst in den kopf gucken und vieles nicht verstehen so belanglos vor. andere wissen besseres, mehr, die sollten schreiben, und ich ihnen platz lassen.

dann wiederum: nein. was ich denke ist nicht belanglos, was ich sagen will, was auch immer das ist, ist nicht belanglos, ich bin nicht belanglos. und wenn mir nach schreiben ist, wenn ich in der 140-zeichen-breiten twitter-kiste sitze und es mir eigentlich zu eng ist, na, dann soll ich halt schreiben. und dann können andere es immer noch für belanglos befinden, aber immerhin hab ich es nicht von vornherein abgetan, und das ist wichtig. ja.

ich habe nichts gegen schweigen, aber eigentlich möcht ich viel erzählen. und ich hab keine lust mehr, das als schwäche oder fehler an mir zu sehen. ist es nicht.

2012-12-21

nightmares

gestern nacht das erste mal seit langem einen wirklich schlimmen albtraum gehabt. 
einen, bei dem mir nicht einfiel, dass das alles nur ein traum ist und nicht die realität, und dass alles so laufen kann wie es mir passt.
einen, der mich so in aufruhr versetzte, dass ich ihm schlaf anfing zu weinen und nach dem aufwachen weiterweinte und mich kaum beruhigen konnte, weil die gefühle so echt, so da waren. ich hab an schöne menschen, sterek, vampire und sowas gedacht, dinge, die positive gefühle machen, normalerweise, und es hat nicht geholfen und ich hab weiter geweint.
sehr seltsam, wie ein zurückversetztwerden in kindheitszeiten, in denen träume noch so real waren, dass das bett der eltern der einzige davor sichere ort waren.


(der traum: meine großeltern, die 80 sind bzw. werden, sind gestorben. erst der opa, und dann, kurze zeit -in der sie sehr, sehr traurig war- später die oma. vielleicht war das auch ein so schrecklicher aspekt an diesem traum: das ist etwas reales, das irgendwann eintreten wird. und dann kann ich nicht die augen aufmachen und es vorbei sein lassen.)

2012-08-24

sleep position: "the lonely blogger"

Das hier ist meine Heimatstadt. Dass ich sie wegen der Kleingeistigkeit ihrer Bewohner verachte, ist das eine. Aber sie wegen der darin enthaltenen Gespenster zu hassen, das ist das andere. Das ist etwas, was einen zu großen Zwiespalt zwischen der Liebe für die Heimat und den anderen, aufgrund der Erkenntnis der Realität enttäuschten, ebenfalls berechtigten Gefühle herstellt. Ich bin in dieser Stadt zum Kindergarten, in die Grundschule, aufs Gymnasium gegangen, ich hab mich hier wichtige Freunde gefunden, das hier war meine Welt. Keine Welt, in der ich mich völlig zugehörig fühlte oder in der ich bleiben wollte, aber die Welt, die ich kannte.

Ob das mit den Gespenstern erst besser wird, wenn die dazugehörigen Leute tot sind? Oder kann ich vorher schon genug Abstand finden?

Ich bin 21, ich wohne seit zwei Jahren nicht mehr zuhause, bei meiner Familie, ich war jetzt 4 Wochen wieder "zuhause", bei meiner Familie (in einem Zuhause, in das ich nicht mit eingezogen bin und in dem ich kein eigenes Zimmer habe, aber das ist okay) und ich möchte gerade noch nicht wieder zurück. "Ich möchte nicht" ist geringfügig untertrieben, ich habe verficktes Heimweh, jetzt schon, und bin doch noch nichtmal abgereist. Kann ich nicht noch hier bleiben, drauf scheißen, dass bald Ferienende ist und ich wieder woanders sein muss, und einfach nur eine große Schwester und eine älteste Tochter sein? Keine junge Erwachsene, die mit dem Erwachsenwerden manchmal noch echt zu kämpfen hat (sich davon nicht aber viel anmerken lässt, weil sich nichts anmerken lassen auch erwachsen ist).
Ich würde gerade sonstwas geben für noch etwas mehr Zeit, in der ich vergessen kann, dass ich eigentlich schon groß sein muss.

2012-05-02

traumschaumbart

gestern nacht träumte ich davon, wie wir, also meine familie, also ohne meinen vater, unsere frühere wohnung in gießen besuchten, die wohnung, in der ich die ersten drei jahre meines lebens gelebt habe. witzig: während des traums dachte ich bei allen räumen dort "ja! genau so sah es aus!". jetzt, wo ich mich in der realität erinnere und realität und traum vergleiche, sehe ich: nein. nur wenige ähnlichkeiten. es war nicht mal eine keller-, sondern eine dachwohnung. aber so ist das ja mit der traumlogik: alles ist klar und kein zweifel vorhanden.


jedenfalls, dort waren wir. auch die räume, an die ich mich nicht so gut erinnere, nämlich mein kinderzimmer und das abstellkammergroße arbeitszimmer meines vaters, hat mein traum erstaunlich gut gebaut und ausgestattet. wie gesagt, wenn auch nicht sehr an der realität orientiert. das seltsamste: dort war noch zeug von uns. obwohl die kellerwohnung uns damals nur vermietet war und inzwischen vielleicht gar nicht mehr oder nicht mehr in der form existiert. mein vater hatte in seinem arbeitszimmer unglaublich viel zeug zurückgelassen. ein alter videorecorder war immer noch an den strom angeschlossen und hatte innerhalb der letzten 17, 18 jahre die ganze zeit ein und dieselbe videocassette gefressen, deren film inzwischen ganz kaputt und verkrumpelt war, ich konnte anhand einiger bilder aber trotzdem noch feststellen, welcher film das mal gewesen war und zog dann den stecker des videorecorders. alles etwas gespenstisch, diese vielen gegenstände, die dort so lange geruht hatten, völlig für sich.
wir trafen auch noch irgendwelche kinder und leute, die ich im traum als von damals erkannte, jetzt, im wachen zustand, bin ich mir nicht mal sicher, ob es sie gibt und wenn, ob ich sie kenne. jedenfalls, mit denen habe ich dann zusammen ein paar bilder auf buntem papier gemalt, an das wir auch wollfäden geklebt haben.


der klarste und greifbarste moment war der, als ich vor der offenen badezimmertür hinhockte, um nach den beiden unterschiedlich großen fliesen zu suchen, die dort immer waren und die man rausnehmen konnte und die damals mein allerliebstes lieblingspuzzel waren und mir immer noch deutlich in erinnerung sind. und obwohl alles in der wohnung einfach in seinem urzustand belassen worden war – gerade meinen geliebten badezimmerfußboden hatten sie renoviert und ich fand die lockeren fliesen nicht. es war nicht mal mehr dasselbe fliesenmuster. sogar im traum gab es also so einen "dahin kannst du nicht zurück"-moment, sehr traurig. also hab ich angefangen zu weinen, im traum (und jetzt schon wieder), aber ich habs vor den anderen versteckt.


sehr seltsam alles, sehr sehr seltsam. so frühe kindheitserinnerungen sind sowieso schon so traumartig und jetzt hab ich also auch noch einen kindheitstraum zu erinnern.


(ach, wie ich diese beiden fliesen vermisse und überhaupt so vieles, woran ich mich erinnere, zu dem ich aber nicht zurück kann.)

2012-05-01

Maria lernt das mit dem glücklich oder zufrieden sein und es ist seltsam.


"Wenn ich traurig bin und ich nicht mehr weiß, wohin, sing ich ein Lied:
Eines Tages wird das alles anders sein. Bleib nur fröhlich, fühlst du dich auch ganz allein!"


Ein Zitat aus einem Lied aus einem Kindermusical, das nicht so wirklich cool ist, aber das hier ist nett.


Mir wird ein bisschen komisch, wenn ich mir angucke, dass ich mich zur Zeit als glücklich empfinde. Ich meine, ich weine nicht weniger als vorher, vielleicht sogar mehr und manchmal aus winzigen Gründen, der Stress in der Ausbildung steigt wieder, weil Leistung erbracht werden muss und auch sonst ist da Zeug in meinem Leben, das der allgemeinen Definition von "Glück" nicht wirklich entspricht - und trotzdem bezeichne ich mich das erste Mal als "glücklich". "Glücklich" oder auch "zufrieden", das ist die Grundstimmung, selbst wenn ich traurig bin oder wütend oder überfordert. Alles sehr seltsam.


Der ausschlaggebende Punkt ist glaube ich, dass ich mich annehme. Und mich dadurch ganz fühle, zum ersten Mal. Keine Teile mehr, die abgeurteilt werden, die auf die Fresse kriegen, wenn sie sich zu Wort melden. Nein. Ein geduldiges sich gegenseitig an die Hand nehmen. Und das ist wahrscheinlich der Grund, warum es mir gerade so gut geht, obwohl die äußeren Umstände nicht unbedingt dafür sprechen.


Wie gesagt, alles sehr seltsam.

2012-04-10

"I collect my moments into a correspondence with a mightier power" Regina Spektor

Die zwei türkischen Jungmachos, die sich das niedliche kleine asiatische Mädchen im Bus angucken, sich angucken und verzückt "süüüß!" sagen. Nachdem sie zwei Minuten vorher einen Joint gebastelt haben und sich davor über einen Anwalt und irgendeine Zeugenaussage unterhalten haben.


Spätabends noch einkaufen gehen, durch die kühle Nachtluft und das von Straßenlaternen erhellte Dorf. Die Ruhe.


Die Kassiererin im REWE, die dem alten Mann, der Spiritus kauft, lachend sagt, er solle nicht alles auf einmal trinken und gut verdünnen. Sie witzeln beide ein bisschen und wünschen sich dann ein schönes Wochenende.


Ein kleines Rascheln neben mir, auf der Straße, und da ist der Igel, dem ich auf meinem Heimweg begegne. Der Angst vor mir hat, obwohl er das gar nicht braucht. Das würde ich den Tieren gerne sagen: "Ich bin auf eurer Seite, auch wenn ich größer bin als ihr!", aber wenn ich spreche, haben sie vielleicht noch mehr Angst und überhaupt verstehen sie ja auch die Worte gar nicht. Er möchte über den Bürgersteig, also lasse ich ihm den Vortritt. Und passe noch auf, dass er in einem der Gärten verschwindet und hoffe, dass er nicht zu oft irgendwelche Straßen überquert.


Der Teenie-Junge, an dem ich vorbeigehe und der mein normales "ich habe Husten"-Räuspern als soziales, missbilligendes "Was machst du denn da?"-Räuspern missversteht und weil der Moment des Augenkontakts so kurz ist und er mich vorher, aus dem Augenwinkel, wahrscheinlich für älter gehalten hat, nickt er mir respektvoll zu, so wie man eindeutig älteren Personen respektvoll zunickt. Und ich muss innerhalb von einer Sekunde wahnsinnig breit grinsen, aber das sieht er leider nicht mehr, weil ich schon weitergegangen bin.


Morgens auf dem Weg zur Arbeit einen kugelrunden kleinen Vogel vor meinen Füßen über den Gehweg fliegen sehen und ihn kurz danach im Gebüsch sehen. Ein kugeliges Rotkehlchen, mit seiner wunderschönen orange-roten Brust. Wir gucken uns kurz an, wie ein kleiner Wer-zuerst-wegguckt-hat-verloren-Wettbewerb, den das Rotkehlchen übrigens verliert. Das fliegt es unter ein Auto, ein rotes. Und ich gehe weiter.


Beim Mittagessen im Praktikumskindergarten sitzt mir Y., einer der Drillinge (3 Jahre alt) gegenüber. Und amüsiert sich herrlich, wenn wir zur gleichen Zeit das gleiche tun, z.B. trinken oder die Gabel zum Mund führen, das Spiegelbildspiel halt. Und er kann zwar nicht wirklich sagen, worüber er gerade lacht, aber es ist herrlich. Und toll ist auch zu sehen, wie er schon versucht schwierigere Sachen nachzumachen, die er bei mir sieht, z.B. das Essen mit dem Messer auf die Gabel schieben, und wie er das erstaunlich gut hinbekommt für sein Alter.

2012-03-16

Ich will "Ich bin so wütend." an jedes Haus schreiben, drinnen mit Edding und draußen mit Farbe.
Schnellschnellschnell Serien und Ablenkung und ein bisschen Heiterkeit und weniger Herzschlagveralberung.
wenn traurigkeit das herz und die ganze brust so zusammendrückt, dass man gar nicht weiß, wie das jetzt sein kann


ja, denn, wie kann das denn sein, dass diese traurigkeit, die doch nur ein gefühl ist, so schwer in meinem bauch drin liegt? so sehr auf meine brust drückt, dass ich schwerer und flacher atme? sich mein brustkorb tatsächlich anfühlt, als würde ihn etwas zusammendrücken. als ob die traurigkeit irgendein herzleiden auslösen oder zumindest die symptome bewirken würde. dabei ist das doch nur ein gefühl. warum fühl ich das denn so sehr, also, körperlich.

2012-03-13

Zu lang für 140 Zeichen, Teil 7635

Manche Momente sind weniger zum über die Straße gehen geeignet als andere.
Und ich meine nicht die "da kommt ein Auto"-Momente, sondern die "da kommt ein Auto, aber warum geh ich nicht trotzdem?"-Momente. Also, eigentlich ist dann nicht der Moment weniger geeignet, sondern ich.


Die ganze Wut, die ich nur in meinem Kopf behalte und nicht ausspreche. Und wo ich immer noch nicht sagen kann, ob ich das gut finde, weil ich andernfalls um mich so viel kaputt machen würde, oder schlecht, weil ich durch das drinne behalten, runterschlucken, wegschließen, gar nicht rauslassen auf keinen fall in mir so viel kaputt mache. Immer diese verfickten Mittelwege, die man erst noch finden muss, können die nicht einfach mal "hier!" schreien?


Leben macht mich müde. Leben als Mensch, mit diesem Bewusstsein, das kommt mir vor wie als blinde Maus durch ein Labyrinth in einem Pappkarton laufen: Man kommt sich blöd vor. Die ganze Zeit. Ich hab doch keine Ahnung von irgendwas! Ich werde nie genug erfahren und wissen können um so gut zurecht zu kommen, wie ich möchte. Und ja, diese Aussicht ist irgendwie deprimierend und ich hab noch nichts gefunden, was dazu ein Gegengewicht bildet.
Es ist so, wie ich das neulich zu irgendjemandem sagte: "Klar gibt es Schönes, es gibt Menschen, die mich mögen und die ich mag, aber die Momente, in denen ich lieber nicht existieren möchte, die gibt es auch und die sind trotzdem echt." Und vielleicht ist das ja gar nicht mal so schlimm? Es ist zerrissen, aber vielleicht ist das einfach nur ein Paradoxon mehr im Leben. Die sind halt da und man muss lernen, damit umzugehen. Aber man muss keine Auflösung dafür finden. Nein. Stehenlassen und akzeptieren. Oder so, verdammt nochmal.

2012-03-08

Tagged: (…) others might learn something too; so why not write this shit down (from my tumblr)





and maybe you just think that way because you can’t really imagine that someone else likes you. or that someone else likes you THAT much. as much as you tend to like people.


and even if you love more: what’s so bad about that? my therapist often reminds me of that and it sounds idealistic and stuff, but, really: why are we so not okay with feeling a lot? with feeling more? why do we even have to measure and evaluate?


yes, rejected love and stuff like that, it’s not funny. it hurts. but that doesn’t make it bad. it’s just… it is this way sometimes. life isn’t always cupcakes. and your love will find something new to focus on.


Tagged: blogstuff, personal, others might learn something too, so why not write this shit down

Wenn

Wenn ich groß bin,


werde ich es schaffen nicht mehr wehmütig an meinen Vater zu denken, wenn ich Musik höre, die er auch mag. Ich werde dann einfach kurz denken "oh, Dire Straits, eine von Papas Lieblingsbands" und das war's. Keine Tränen, nicht mal weggezwinkerte, keine Gesichtsmuskeln, die mir nicht gehorchen und rumzucken, kein eingeklemmtes Gefühl im Bauch, kein Kloß im Hals. Nur ein kurzes Zurkenntnisnehmen. Nicht abgestumpft, aber auch nicht mehr schmerzhaft.


Und bis dahin freue ich mich, dass ich immerhin schon groß genug bin, mir meine Traurigkeit ein- und zuzugestehen, ohne sie bitter wegzurempeln oder in Wut zu verwandeln. Ja, ich hab alle Lieder von Diana Krall gelöscht, ohne sie anzuhören. Ja, nur weil sie seine LIeblingssängerin ist. Und das ist völlig okay.

2012-02-13

Liebes krankhaftes Sicherheitsbedürfnis, please fuck off.



Postete das schonmal, nämlich hier, aber es ist mir ein Bedürfnis, es auch noch mal auf meinem "richtigen" Blog festzuhalten.

Weil JA DAS IST ES OH MEIN GOTT DIE GANZE ZEIT IMMER WHY CAN'T IT STOP

Kopf, warum kannst du nicht aufhören, immer zu interpretieren und im Voraus zu berechnen (was ja eigentlich gar nicht geht, hey, hörst du? ES GEHT NICHT!), was der/die andere jetzt wie verstanden haben könnte und was er/sie damit anfängt und wie ich dann darauf reagieren soll? Warum trittst du dieses verkackte Sicherheitsbedürfnis, das leider kein Scheinriese ist, sondern ein echter, richtiger Riese, größer als Hagrid und viele Tonnen schwer, nicht einfach mal in den Arsch und scheißt drauf, was es will?

"Was, wenn sie nicht reden wollen/ wenn ich sie nerve/ wenn sie wütend auf mich werden?" Dann können sie das verdammt nochmal sagen. Vertrau darauf, dass sie das tun. Und wenn sie es nicht tun ist das ihr eigenes verdammtes Problem. Nicht meines. Ihre Schuld, wenn sie's nicht machen und drauf hoffen, dass ich riechen kann, dass es sie nervt. Kann ich nämlich nicht, und wer's trotzdem erwartet, kann mir gestohlen bleiben.
"Was, wenn sie nur höflich sind?" Dann wirst du das merken, irgendwann. Eher früher als später, weil du ein helles Köpfchen bist und dich nicht einfach so verarschen lässt. Und wenn du das dann rausbekommen hast, kannst du ihnen "Fuck off!!" sagen und dann sind sie egal, scheißegal.

"Was, wenn sie nicht mehr reden wollen?" "Was, wenn wir keine Freunde mehr sind?"
a) Solche Dinge passieren manchmal. Manchmal sehr unvorhergesehen. Und manchmal oder oft ist das alles sehr schmerzhaft. Aber: Du musst - und wirst! - lernen, damit umzugehen. Hab keine Angst. Das gehört zum Leben dazu. Und deshalb bist du in der Lage, das zu bewältigen und weiter zu gehen.
b) Bitte mach dich nicht verrückt und schieb nicht solche Filme. Solange das nicht wirklich das ist, was passiert, gibt es keinen Grund, irgendwelche "Wenn"-Szenarios vorzubereiten und durchzuspielen. Wenn es soweit ist, werden die dir nämlich einen Scheißdreck helfen. Und Überhaupt kommt es immer anders in irgendwelchen "Wenn"-Szenarios.

"Aber ich vermisse/liebe sie!" *schluchz* Hallo. Guck mal bitte. DAS HIER. Das ist das wichtige. Das ist nämlich dein Bedürfnis. Das ist das, was unter den Tisch fällt und unbeachtet bleibt, wenn DU nicht darauf achtest. Das ist das, was du kommunizieren musst, weil die anderen darauf vertrauen, dass du das tust und sie nicht darüber im Unklaren lässt, was in dir los ist. Ergo: Wenn du es nicht kommunizierst - selbst, wenn du dich anderen zuliebe zurückhältst, um sie zu schonen oder was weiß ich - missbrauchst du dieses Vertrauen. Oh. Mist. Also krieg den Mund auf.

Dieses Abwägen zwischen meinen eigenen Bedürfnissen und der Belastbarkeit (mit diesen Bedürfnissen und möglicherweise ihrer Befriedigung) anderer ist höflich, ja. Aber Höflichkeit ist (in zwischenmenschlichen Dingen, vor allem) Bullshit. Und es ist unlogisch. Du kannst nicht von anderen Ehrlichkeit verlangen, selbst aber keine leisten. Also hör auf zu lügen. Ehrlichkeit ist mehr Liebe als aus vermeintlicher Liebe, eigentlich aber Angst zu lügen und damit zulassen, dass Dinge kaputt gehen.

So. Wo ich das jetzt so toll durchdacht hab, muss ich ja nur noch mutig werden und es umsetzen. Haha.

2012-02-05

"ich will nachhause, nachhause, zu mir": Weil ich, wenn ich mir Zuhause sein kann, keine Orte mehr brauche.




“ich will nachhause, nachhause, zu mir”
das möcht ich auch gern. ich wäre gerne mal wieder ich selbst, ganz bei mir. ich fühl mich gerade ziemlich weit weg von mir.

Tumblete das im November schonmal. Damals, weil ich so gestresst und beschäftigt und sonstiges war, dass ich nicht mehr zu mir zurück kam. Immer angespannt, viel auf dem Sprung. Wenn das über eine längere Zeit so geht, macht mir das sehr zu schaffen.


Und jetzt ist es schon wieder so. Aus anderen Gründen und es ist auch ein bisschen anders, irgendwie. Ich kann nicht genau sagen, wie, aber ich fühle mich weit weg von mir und irgendwie blockiert und trügerisch ruhig. Ich könnte denken "hm, vielleicht bist du endlich mal mit dem Ärgsten durch", aber das fühlt sich so falsch an. Und ich hätte gerne, dass sie weg geht, diese trügerische, träge Ruhe, weil sie mir Angst macht. Und wenn das heißt, zu meinem alten Auf und Ab zurückzukehren, dann ja, bitte, das kenne ich wenigstens, besser als diese komische Nulllinie.


Aber ich weiß nicht richtig, was ich tun soll.

2012-01-06

Einen einzigen Vorsatz.



Ich hab einen einzigen Vorsatz für 2012: zu meinen Bedürfnissen zu stehen.


Sie werden mir ja schon etwas deutlicher, Stück für Stück, ich muss nur noch lernen, zu ihnen zu stehen, auch vor anderen, und das, obwohl ich doch jedes Mal die Angst habe, dass die anderen das nicht können, dass ich verlassen werde, weil ich zu viel fordere und die anderen das nicht geben können. Aber: ich muss furchtlos werden. Mutig. Alles andere bringt mir nichts. Wenn ich meine Bedürfnisse nicht sehe, sieht sie niemand. Und wenn ich sie nicht äußere, hört sie niemand. Und wenn ich nicht zu ihnen stehe - das kann niemand anderes für mich erledigen. Wenn ich nicht an mich und das, was ich brauche, denke, tut es niemand.


Warum dauert es eigentlich so verdammt lange, so eine zum Kotzen simple Wahrheit zu verinnerlichen. Warum dauert es so nervtötend lange, auch diese Angst klein werden zu lassen und sie irgendwann hinter mir zu lassen.

2012-01-04

Die kleinen Dinge.

Heute war nett.


Ich bin mit einem Taxifahrer gefahren, der eine tiefe, samtsamtsamtweiche Stimme hatte und ein bisschen nach McDonalds roch und keinen Smalltalk machte, was ich immer super finde. Und als im Radio dann plötzlich "Eternal Flame" von den Bangles lief, konnte ich natürlich nicht mitsingen, das wäre ja peinlich, aber ich hab innerlich das breiteste Grinsen des Tages gehabt.


Mama fand, der Regenschirm mit dem gebogenen Griff, den ich mithatte, sei niedlich und wir redeten darüber, dass ich einen Mary Poppins-Regenschirm haben sollte, vielleicht mit einem Entengriff. (Ich ziehe das jetzt wirklich in Erwägung. Ein eigener Regenschirm, mit einem kleinen bisschen Persönlichkeit.) Und dann spazierten wir zum Haus meiner Familie und redeten und lachten über Dinge, über die man auch weinen könnte, worauf wir aber keine Lust haben.


Toll war auch, Mama mit irgendwelchen blöden Witzen zum lachen zu bringen, so ein richtiger Lachanfall. Und immer wenn sie dabei war, sich wieder zu beruhigen, noch einen erzählt. Bis ihr die Tränen kamen. Ausgelassenheit ist super.


Und den ganzen Tag über Freude, mal wieder Get Well Soon zu hören. Diese Geborgenheit, wenn man nach einem Zeitraum wieder zu einer Musik zurückkehrt, wie nachhause kommen.


"They want you to burn in hell
Because of your magic spell
It may seem hard but it's just fair enough
Cause Satan's your best friend" <3


Gute Tage sind gut.

2011-12-31

Ich fühl mich ja ein bisschen schlecht, weil ich im Gegensatz zu euch und überhaupt allen an 2011 nicht wirklich was auszusetzen habe.

Nein, das war gelogen. Ich fand 2011 super, es war das erste gute Jahr nach vier verfickten Scheißjahren, es geht mir erstmalig wirklich gut, ich hab das erste Mal Hoffnung und ich finde das toll.

Und bei aller Empathie, das allgegenwärtige Gemaule geht mir so auf den Zeiger. Ich fand 2011 super, steck ich das deswegen in jeden verfickten Scheißtweet, den ich jetzt vor Silvester schreibe? Nein, tu ich nicht. Kriegt euch mal ein, verflucht.

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

2011-11-26

Winter, der Dalek unter den Jahreszeiten.

7.11.07
"(…) Graue Melancholie
kriecht durch die Straßen,
in sie eingehüllt eilen Menschen,
auf der Flucht.
Müdigkeit lastet wie ein trüber, schmutziger Schleier auf der Stadt. (…)"


5.12.07
"(…) so abweisend wie der Gedanke an diesen Tag, der mir jede Energie entzieht und einfach nicht zu Ende gehen will (…)"


Uh, wahnsinnig einsichtige und sprachlich wertvolle Gedichte aus meiner Teenagerzeit. Ich mach mal wieder Winterdepression, so wie jedes Jahr. "Same procedure as last year?" "Same procedure as every year, James!" (Tststs, Dummerchen.)


(ich bin so müde, so entsetzlich müde und dauererschöpft und immer am rande des "ich möchte schon wieder anfangen, wegen irgendetwas zu weinen" und das ist kein jammern, es ist nur so, dass selbst dieses sich zusammenreißen, dieses nicht wegen jedem kleinen bisschen weinen oder wütend sein, dieses zusammenreißen ist jetzt gerade an vielen tagen schon zu viel und ich finde das so anstrengend, so anstrengend. es macht alles noch anstrengender als es sowieso schon ist. kein tageslicht, nur grau verhangener himmel, von morgens bis abends, es gibt keine guten gründe, davon nicht bekloppt zu werden! ich wäre zufrieden, wenn man mich in diesen grauen monaten oder vielleicht nur wochen einfach in ruhe ließe, keine ansprüche forderungen stellte schließlich bin ich eine winterschlafperson jedes winzige waldtier lässt man winterschlaf machen nur mich nicht ich muss weiter funktionieren und schulstress bewältigen ja klar wo meine systeme naturbedingt derzeit sowieso eher runterfahren könnte ich mich ruhig ein bisschen mehr in der schule engagieren gerne doch ihr trockenfotzen alle ich hab keine lust mehr so genervt zu sein ich hab keine lust mehr menschen ständig anwüten zu wollen (was ich letztlich eh nie mache) und so  un end lich  genervt zu sein und sobald ich unter fremden menschen bin sitze ich irgendwann da und will nur noch jedem ein "ich hasse dich" ins gesicht kotzen   ich will das nicht. ich mag nicht mehr. hätte ich licht und weniger stress, es ginge mir bedeutend besser. stattdessen sitz ich da und weiß mir nicht zu helfen, alles, was ich machen kann, ist mein ständiges weinen zu akzeptieren und viel tee zu trinken und nicht so viel schokolade zu essen und räucherstäbchenkram anzuzünden und mich abzulenken und jeden tag abzustreichen, eine liste bis zu den weihnachtsferien und silvester, danach dann eine liste bis zum frühlingsanfang und vielleicht wird ja überhaupt alles besser wenn der erste schnee fällt und allein dadurch wieder mehr helligkeit da ist. vielleicht wird dann ja alles besser. vielleicht möchte ich aber auch lieber ein bär sein und in meiner höhle in ruhe gelassen werden.)


6.12.07
"In diesem Zustand der Erschöpfung bringt mich alles, was anstrengender ist als Atmen, fast an die Grenzen meiner Kräfte. (…) es ist auch dieser Unwille, weiterzumachen, weiter zu atmen (…). Warum muss ich funktionieren, auch wenn alles in mir kracht und stottert?"

2011-11-15

Angst

Und Angst ist doch ganz normal. Und auch berechtigt.
Wir haben so viel zu verlieren.
Wir haben nicht x Leben, wie in irgendeinem Videospiel - wir haben eines.
Und wir haben auch nicht x Chancen, etwas endlich richtig hinzubekommen, wie bei "Täglich grüßt das Murmeltier" - wir habe selten mehr als eine oder zwei.


Ich habe viele Ängste, und ich mag das nicht. Aber eigentlich ist die Lösung ja nie, sich drüber zu ärgern. Die Lösung hat immer was mit akzeptieren zu tun. Und das sollte ich tun. Akzeptieren, dass ich Ängste hab, so wie alle anderen auch, und dass sie mir, anders als bei anderen, viel stärker bewusst sind. Das heißt ja nicht, dass ich mich von ihnen bestimmen lasse.


Wir haben alles Recht der Welt, verdammt viel Angst zu haben, wir dürfen uns davon nur nicht einschüchtern lassen.

2011-11-10

Feststellungen.

"Das Tränenemoticon war jetzt leider nicht ironisch." - Story of my life.


Dinge, die man so feststellt.


Ja, ich heule ständig. Und oft finde ich das (inzwischen) gar nicht (mehr) so schlimm, aber ich mag es (immer noch) nicht, wenn ich weine, ohne einen Grund zu haben.


Heute sprach ich mit meinem Therapeuten über das Weinen und er sagte, dass Weinen einmal Trauer sei, der einzige Weg, etwas akzeptieren zu lernen, das unwiederbringlich ist. Und außerdem ist Weinen auch Spannungsabbau. Wer weint, befriedigt ein Bedürfnis, erleichtert sich von einer Bürde. (Ja, ich musste an "Pipi in den Augen" und andere körperliche Bedürfnisse denken.)


Sehr schön fand ich dann: "Und je mehr man weint, desto flacher wird der Tränensee und irgendwann muss man nicht mehr so viel weinen."


Genau. Irgendwann werde ich den Wasserspiegel meines Tränensees auch gesenkt haben. Und dann muss ich auch nicht mehr weinen, weil David Tennant irgendwann nicht mehr der Doctor ist. (Ich übertreibe nicht. Das macht mich gerade echt fertig.)


Ich sitze wirklich hier und weine, weil David Tennant nicht mehr der Doctor ist und hoffe, dass ich in ein paar Jahren darüber lachen kann.

2011-10-22

Kind sein

Ich fühl mich wie ein Kind. Aber nicht in dem positiven Sinne, wie das sonst gemeint ist, wenn ich von meiner empfundenen Kindlichkeit spreche. Sondern im negativen Sinne, mit den negativen Sachen, die Kindsein beinhaltet. [Let's face it: Kind sein ist scheiße und die kleinen Bratzen haben alles Recht der Welt, ständig rumzuflennen. (Das hätten alte Menschen übrigens auch, aber die machen's nicht, man ist ja erwachsen. Selbst schuld.)]




Also, negatives Kindsein:
  • Ich flenne rum. Als würde das irgendwas ändern oder gar helfen.
  • Ich habe Ängste in einem Ausmaß, das keinen Spaß macht. Verlustängste. Angst vor Zurückweisung. Angst, zu nerven, was ja auch nur eine Form der Angst vor Zurückweisung ist. Und genauere Beispiele will ich nicht nennen, weil das zu tief blicken ließe und überhaupt, mich nervt das so schon alles genug.
  • Ich verstehe ständig Sachen falsch. Ich habe völlig falsche, meistens negative Bilder von Menschen oder insbesondere ihren Reaktionen und komme mir regelmäßig dumm vor, weil mich die Realität eines besseren belehrt oder, genauer gesagt, mich daran erinnert, dass ich es eigentlich schon besser weiß. Ein intuitives "das und das wird passieren" und eine gewisse Zeit später, nach reiflicher Überlegung und/oder weniger Realitätsverlust "nein Maria, das und das würde passieren und eigentlich weißt du das auch. Denk doch mal nach."   Es ist so scheiße anstrengend, wenn die eigene Intuition ständig jämmerlich versagt oder einfach nur komplett daneben liegt mit ihren Erwartungen. Und das heißt nicht, dass ich möchte, dass diese Erwartungen sich erfüllen. Nein, ich möchte einfach nur, dass meine Intuition mein Wissen über die Realität etwas stärker miteinbezieht.
  • Ich habe solche Angst zu nerven, dass ich oft genug einfach die Klappe halte. Ich halt den Mund. Und ich überlege (manchmal sogar in der Situation) ob ich wollen würde, dass der andere die Klappe hielte, wenn er in meiner Situation wäre (meistens nicht). Aber das muss ja nichts heißen, ich halte trotzdem die Klappe.
  • Ich fühle mich unselbstständig und klein und ohnmächtig und DAS ist ja das beschissenste überhaupt am Kindsein. Und ich werde wütend, mir gegenüber, und kann mich nicht beruhigen und dann komme ich mir regelmäßig auch eher wie zwei vor als wie 20 Jahre alt.

Jetzt hab ich keine Lust mehr.
Reicht auch.


Hier, übrigens. Eigentlich bin ich gerade glücklich. Aber die Sachen, die nicht funktionieren, gehen davon nicht weg. Und das ist immer noch anstrengend.


Okay. Vorhaben, zu reden, steht. Seht ihr? Ja, ich werde reden. Versprochen. Mir.